DIPF-Presseinformation 2. Februar 2009

Neues Design für das Informationssystem Medienpädagogik
Internet-Portal zum Thema Medienkompetenz jetzt mit erweitertem Angebot und übersichtlicher Struktur online

Frankfurt/Main. Pünktlich zur Learntec 2009 geht das Informationssystem Medienpädagogik (ISM) www.ism-info.de mit verbesserten Funktionalitäten, einem neuen Design und erweiterten Angeboten online. Interessierte können sich am Messe-Stand des DIPF (dm-arena, Stand-Nr. F6) vom 3. Februar bis 5. Februar 2009 in Karlsruhe über die in ISM zusammengeführten Datenbanken zur Medienkompetenz informieren .
In einer globalisierten Informationsgesellschaft stehen neben den klassischen Printmedien gleichberechtigt die neuen interaktiven Medien der virtuellen Lernwelten. Sich in beiden Welten sicher und kritisch zu bewegen, gehört heute zu den unverzichtbaren Schlüsselkompetenzen für den persönlichen und beruflichen Erfolg. Das neue ISM bietet Durchblick für Lehrer, Erzieher, Eltern, aber auch Wissenschaftler in dieser komplexen Materie von Medienwirkungsforschung bis zum Jugendmedienschutz, von Leseförderung bis Surfen im Hypertext, vom Overheadprojektor im Klassenraum bis zum E-Learning in virtuellen Lernräumen.
Durch den Umstieg auf die technische Plattform des Deutschen Bildungsservers und die vierteljährlichen Datenlieferungen des DIPF (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung), des Internationalen Zentralinstituts für das Jugend- und Bildungsfernsehen (IZI), des Hans-Bredow-Instituts (HBI) und der Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten (ALM) garantiert der neue Auftritt höhere Aktualität und ein breiteres Themenspektrum. Zusätzlich bieten die Partnerdatenbanken Grundbaukasten Medienkompetenz und Infopool sowie das Wikilexikon Bildungswesen Materialien zur Medienkompetenzförderung und Erklärungen zu medienpädagogischen Begriffen.

ISM ist das Ergebnis einer starken Partnerschaft: Nach der Startfinanzierung durch die Bertelsmann Stiftung wird das Projekt heute vom DIPF gemeinsam mit den Landesmedienanstalten – Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM), Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen), Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) und Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) – als Teil ihres medienpädagogischen Vermittlungsauftrags finanziert und weiterentwickelt. Beratende Funktionen nehmen das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik gGmbH (GEP) und die ecmc GmbH wahr.

Weitere Informationen
Referat Kommunikation, Bildungsinformation
Christine Schumann
Tel. +49 (0) 69 . 24708-314
E-Mail schumann@dipf.de

Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Schloßstraße 29, 60486 Frankfurt/M.
Das DIPF gehört mit zurzeit 82 Forschungsinstituten und Serviceeinrichtungen für die Forschung zur Leibniz-Gemeinschaft. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute bearbeiten gesamtgesellschaftlich relevante Fragestellungen strategisch und themenorientiert. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 13.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind ca. 5400 Wissenschaftler, davon wiederum 2000 Nachwuchswissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,1 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 225 Mio. Euro pro Jahr. Näheres unter www.leibniz-gemeinschaft.de.

 

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